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Nachhaltigkeit
Wir bei Dulux sind davon überzeugt, dass wir mit Innovation und Wissenschaft Farbe in das Leben der Menschen bringen können. Wir möchten die positiven Auswirkungen von Farbe heute und in Zukunft durch nachhaltigere Lösungen für Farben und Innenraumgestaltung maximieren, die unseren ökologischen Fußabdruck verringern. Deshalb sind wir entschlossen, neue Wege zu beschreiten, um das Wesen von Farbe neu zu definieren – indem wir den Einsatz fossiler Lösungsmittel reduzieren oder auf wasserbasierte Produkte umsteigen und erneuerbare Ressourcen im Produktionsprozess oder als Inhaltsstoffe nutzen, um den CO₂-Fußabdruck unserer Produkte zu verringern. Hier erfahren Sie mehr über unsere verfügbaren nachhaltigen Lösungen.
1. Nachhaltigkeitsversprechen
I) 99,9% VOC Frei
II) Enthält nachwachsende Rohstoffe
III) Hergestellt aus Materialien mit geringerem CO₂ Ausstoß
IV) Recycelte Farbe
2. Informationen zur Relevanz von Nachhaltigkeitskonzepten
- Was ist der CO₂-Fußabdruck?
- Was bedeuten die Begriffe „fossil“, „erneuerbar“, „biobasiert“ und „recycelt“?
- Woraus besteht Farbe?
- Was sind flüchtige organische Verbindungen (VOCs)?
3. Erfahren Sie mehr über unseren Nachhaltigkeitsansatz
- Verpackungen aus recyceltem Material
- Hergestellt mit Strom aus erneuerbaren Energien
- Weniger Material
- Lange Lebensdauer
99,9% VOC Frei
VOCs tragen zu den Treibhausgasen bei und beeinträchtigen zudem die Raumluftqualität. Gemessen gemäß ISO 11890-2:2020 (ISO-Normen).
99,9 % VOC-freie Farben enthalten weniger VOC als herkömmliche Farben und haben somit geringere Auswirkungen auf die (Raum-)Luftqualität.
Entdecken Sie unsere Produkte, die mit dieser nachhaltigen Lösung erhältlich sind.
Das Produkt/die Farbe enthält nachwachsende Rohstoffe
Der Prozentsatz wird (gemäß der Methode nach EN 16640 (www.en-standard.eu) gemessen und von einer externen Stelle (TÜV Austria (www.tuv.at)) zertifiziert.
Einfach ausgedrückt misst das Verfahren den prozentualen Anteil an biobasiertem Kohlenstoff an der Gesamtmenge des in der Farbe enthaltenen Kohlenstoffs (organischer Anteil). Eine Zertifizierung kann nur erteilt werden, wenn mindestens 20 % des organischen Anteils aus nachwachsenden Rohstoffen stammen. Genauere Prozentangaben finden Sie auf unseren Produktverpackungen und in den technischen Datenblättern auf unseren Produktseiten.
Der organische Anteil dieser Farbe basiert teilweise auf biobasierten Materialien. Einige Beispiele für gängige biobasierte Harzarten sind Naturöle, Zellulose und Stärke. Wir sind bestrebt, keine nachwachsenden Rohstoffe zu verwenden, die mit der Lebensmittelindustrie konkurrieren.
Eine herkömmliche Innenwandfarbe enthält 10–25 % organische Stoffe (wobei das Harz den größten Anteil ausmacht):
- Anorganische Bestandteile (z. B. Wasser, Kalziumkarbonat usw.): 75–90 %
- Organische Bestandteile (z. B. natürliche Öle, Zellulose usw.): 10–25 %
Hergestellt aus Materialien mit geringerem CO₂ Ausstoß
Dies betrifft Produkte/Farben, die unter Verwendung erneuerbarer oder recycelter Materialien im Produktionsprozess hergestellt werden und dadurch eine Verringerung des CO₂-Fußabdrucks bewirken, verglichen mit derselben Farbformel, die zu 100 % aus fossilen oder neuen Rohstoffen hergestellt wird. Das Endergebnis ist eine nachhaltigere Farbe mit derselben Produktleistung und Qualität, jedoch einem geringeren CO₂-Fußabdruck.
Es können verschiedene Methoden zum Einsatz kommen:
- Massenbilanz
- Recycelte Materialien
- CO₂-Abscheidung und -Nutzung (kurz: CCU)
Massenbilanz
Im Herstellungsprozess unserer Rohstoffe ersetzen einige unserer Lieferanten fossile Inhaltsstoffe teilweise durch deren erneuerbare Äquivalente. Der Ansatz der Biomassebilanz ermöglicht es unseren Lieferanten, eine Mischung dieser Materialien in ihren Produktionsprozessen zu verwenden und den Anteil an erneuerbaren Stoffen den Lackprodukten (Massenbilanz-Qualität) bis zu einem Höchstwert zuzuordnen, der durch die Menge der im Produktionsprozess eingesetzten erneuerbaren Materialien bestimmt wird. Eine unabhängige Stelle stellt durch ein Audit sicher, dass die Menge an verwendeten und geltend gemachten nachwachsenden Rohstoffen im gesamten Herstellungsprozess eingehalten wird. Dadurch wird gewährleistet, dass der Lieferant uns nur nachwachsende Rohstoffe (Mass-Balance-Qualität) bis zu dem Höchstwert verkauft, der durch die Menge der eingesetzten nachwachsenden Rohstoffe vorgegeben ist.
Typische verwendete nachwachsende Rohstoffe sind Nebenprodukte aus Holz, Abfallprodukte, Biomethan …
Ebenso führt eine anerkannte unabhängige Stelle (TÜV SÜD) an unserem Produktionsstandort ein Audit durch, um die Rückverfolgbarkeit dieses Massenbilanz-Harzes in unseren Lacken zu überprüfen. Dies bescheinigt, dass unsere zertifizierten Produkte den REDcert2-Anforderungen entsprechen und als teilweise aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt gelten. Dieser Zertifizierungs- und Auditprozess garantiert, dass wir nicht mehr biobasierte Materialien für unsere Produkte angeben können, als tatsächlich im Prozess der Rohstoffhersteller eingesetzt wurden. Die REDcert2-Zertifizierung wird in der chemischen Industrie häufig für diese Art von Verfahren eingesetzt.
Dieses Prinzip ähnelt eigentlich dem Prinzip des „Ökostroms“. Die Verbraucher können nicht sicher sein, dass der Strom, der zu ihnen nach Hause gelangt, aus erneuerbaren Quellen stammt, da im endgültigen Verteilungsnetz verschiedene Quellen vermischt sind. Sie erwerben jedoch eine Garantie dafür, dass die von ihnen verbrauchte Energiemenge in einer „erneuerbaren Version“ ins Netz eingespeist wird.
Recycelte Materialien
Recycelte Inhaltsstoffe erhalten bei unseren Lieferanten oder in unserem eigenen Produktionsprozess ein zweites Leben, was zu einem geringeren CO₂-Fußabdruck führt. In der Regel können Harze (teilweise) aus recycelten Inhaltsstoffen hergestellt werden; TiO₂ und Füllstoffe können recycelt werden.
Kohlenstoffabscheidung und -verwertung (kurz CCU)
Das von unseren Lieferanten ausgestoßene CO₂ (Kohlendioxid), das andernfalls in die Atmosphäre gelangen würde, wird abgeschieden und in einen anderen Grundstoff umgewandelt, der im Produktionsprozess als Ersatz für die fossile Variante verwendet wird. Durch diesen Recyclingprozess entsteht ein Material mit geringerem CO₂-Fußabdruck und gleicher Qualität, das in unserer Lackformel zum Einsatz kommt.
Recycelte Farbe
In dieser Produktreihe verwenden wir teilweise Farbreste aus dem Endverbraucherbereich, um hochwertige und nachhaltigere Farben herzustellen.
Über speziell eingerichtete Abfallsammelstellen durchlaufen diese Farbreste vor ihrer Wiederverwendung einen Sortierprozess und werden von unseren Partnern geprüft. Hochwertige Farbreste erhalten so ein zweites Leben, was zu einem geringeren ökologischen Fußabdruck beiträgt, ohne dass dabei Abstriche bei der Qualität gemacht werden.
Indem wir Neuware teilweise durch recycelte Farbe ersetzen, schonen wir endliche natürliche Ressourcen.
Genauere Angaben zu den Anteilen finden Sie auf unseren Produktverpackungen und auf unseren Produktseiten (die technischen Datenblätter unserer Produkte sind dort ebenfalls verfügbar).
Erfahren Sie mehr über unsere Lösungen:
1. Was ist der CO₂-Fußabdruck?
Der CO₂-Fußabdruck eines Produktes gibt an, welche Auswirkungen die zur Herstellung eines bestimmten Produktes erforderlichen Prozesse und Inhaltsstoffe auf die Umwelt haben, insbesondere im Hinblick auf die globale Erwärmung. Der CO₂-Fußabdruck wird in CO₂-Äquivalent-Emissionen angegeben, wodurch sich die Klimaauswirkungen verschiedener Produkte vergleichen lassen. Der CO₂-Fußabdruck eines Produktes umfasst die Emissionen über den gesamten Lebenszyklus (sogenanntes „Cradle-to-Grave“-Prinzip). Dieser reicht von der Rohstoffgewinnung bzw. -herstellung über die Produktfertigung bis hin zum Endverbrauch und schließlich zur Entsorgung.
Indem wir den CO₂-Fußabdruck unserer Produkte senken, tragen wir dazu bei, unsere Umweltbelastung zu verringern.
2. Was bedeuten die Begriffe „fossil“, „erneuerbar“, „biobasiert“ und „recycelt“?
Fossile Rohstoffe sind Materialien, die aus erschöpfbaren Quellen stammen – also aus Quellen, die irgendwann zur Neige gehen und sich innerhalb der Lebensdauer eines Produkts nicht regenerieren. Wichtige Beispiele für fossile Rohstoffe sind Kohle und Erdöl.
Erneuerbare Materialien sind Materialien, die sich in relativ kurzer Zeit wieder auffüllen lassen. Biobasierte Materialien sind erneuerbare Materialien, die aus Biomasse wie Pflanzen, Tieren oder anderen (ehemals) lebenden Organismen gewonnen werden. Da Biomasse kontinuierlich nachwachsen kann, werden biobasierte Materialien nicht erschöpft.
Recycelte Materialien basieren auf Abfallstoffen, die in wiederverwendbares Material umgewandelt werden können, anstatt auf Deponien zu landen oder verbrannt zu werden.
Durch den Ersatz fossiler Materialien durch erneuerbare oder recycelte Materialien schonen wir endliche natürliche Ressourcen.
Erneuerbare, biobasierte und recycelte Materialien weisen im Allgemeinen einen geringeren CO₂-Fußabdruck auf als fossile und neue Materialien, da ihr Herstellungsprozess, ihre Gewinnung und/oder ihre Entsorgung geringere Auswirkungen (CO₂-Fußabdruck) auf den Planeten haben.
3. Woraus besteht Farbe?
Eine typische Farbe besteht aus mehreren Bestandteilen, bei denen es sich entweder um organische oder anorganische Stoffe handeln kann. Vereinfacht ausgedrückt basieren organische Stoffe auf Kohlenstoffatomen, anorganische hingegen nicht.
Erneuerbare, biobasierte und recycelte organische Stoffe weisen im Vergleich zu fossilen und Neustoffen in der Regel einen geringeren CO₂-Fußabdruck auf, da ihr Herstellungsprozess, ihre Gewinnung und/oder ihre Entsorgung geringere Auswirkungen (CO₂-Fußabdruck) auf den Planeten haben.
Eine handelsübliche Innenwandfarbe enthält 10–25 % organische Stoffe (wobei das Harz den größten Anteil ausmacht):
Anorganische Bestandteile (z. B. Wasser, Kalziumkarbonat usw.): 75–90 %
Organische Bestandteile (z. B. natürliche Öle, Zellulose usw.): 10–25 %
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Verpackungen aus recyceltem Material
Lange Lebensdauer